Mieterschutz in Deutschland –

Deutschlandweiter Mieterschutz

Deutschland ist das Land der Mieter – und der mietrechtlichen Probleme. Gut, dass es auch für jede noch so entlegenen Ecke des Landes Mieterschutz gibt!

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Was ist Mieterschutz?

Probleme mit dem Vermieter haben die meisten Mieter leider irgendwann einmal. Mal gibt es Streit wegen zu hoher Nebenkosten, mal wegen einer Mieterhöhung, oder weil der Vermieter die Kaution nicht zurücküberweist. In so einer Streitsituation stehen Mieter häufig alleine da. Der Vermieter kennt sich meist recht gut mit Mietrecht aus, oder hat das nötige Kleingeld für einen guten Anwalt.

Wer sich als Mieter keinen Rechtsbeistand leisten kann, muss – wohl oder übel – in den sauren Apfel beißen und das hinnehmen, was der Vermieter verlangt. Zwar findet man online eine Unmenge kluger Ratschläge. Den Einzelfall kann jedoch nur ein ausgewiesener Fachmann entschlüsseln.

Mieterschutz setzt auf Gemeinschaft

An dieser Stelle setzt Mieterschutz an: Wer mit Mieterschutz abgesichert ist, kann bei jedem mietrechtlichen Problem einen Anwalt um Hilfe fragen. Und das ganz ohne dafür ein Vermögen ausgeben zu müssen – denn Mieterschutz funktioniert als Mitgliedschafts-Modell. Das bedeutet: Mitglieder zahlen einen jährlichen Beitrag und bekommen Beratung, ohne Extrakosten.

Funktionieren kann das Ganze durch die Gemeinschaft. Alle Mitglieder zahlen jedes Jahr denselben Beitrag, völlig unabhängig davon, wie oft sich jeder Einzelne beraten lässt. Wer sich in einem Jahr weniger oft beraten lässt, finanziert Mitglieder mit, die häufiger Hilfe vom Anwalt benötigen – und umgekehrt. Ein ziemlich cooles Konzept also, das sicherstellt, dass auch diejenigen ausgezeichnete Hilfe vom Anwalt bekommen, die es sich ohne die Gemeinschaft nicht leisten könnten.

Warum braucht man Mieterschutz in Deutschland?

Das Machtgefälle zwischen Mietern und Vermieter in Deutschland ist ein alter Hut. Schon seit Jahrhunderten sitzen die Vermieter am längeren Hebel. Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert gibt es deshalb Mieterschutz. Als politisches Konzept, das mittlerweile fest in unserer Gesetzgebung verankert ist. Und als Gemeinschaft, die allen Mitgliedern erschwingliche Hilfe ermöglicht.

Obwohl der gesetzliche Mieterschutz in Deutschland im weltweiten Vergleich als recht hoch gilt, sind die Probleme, die Mieter in Deutschland plagen, seit Jahrzehnten dieselben: hohe Mieten, willkürliche Vermieter, schlechte Wohnungen oder die Angst vor Kündigung und Verlust der Wohnung. Streitereien um Nebenkostenabrechnung, Kaution und Vertragsangelegenheiten kommen als weitere Sorgen dazu.

Denn nicht nur Mieter, sondern auch Vermieter haben in Deutschland besondere Rechte. Findige Vermieter wissen, wie sie die gesetzlichen Regelungen optimal ausnutzen können und zögern nicht, dies auf Kosten der Mieter zu tun. Ein bekanntes Beispiel hierfür sind Mieterhöhungen nach Modernisierungsmaßnahmen. Das Gesetz nämlich erlaubt es Vermietern, sich Modernisierungskosten, von den Mietern zurückzuholen.

Dennoch rechtfertigt nicht jede Modernisierung eine Mieterhöhung. Wer eine Modernisierungsankündigung oder ein Mieterhöhungsverlangen erhält, sollte unbedingt mit einem Anwalt sprechen. Nur wenn der Vermieter alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt, ist das Vorhaben überhaupt gültig.

Was sind die größten mietrechtlichen Probleme in Deutschland?

Mängel in der Wohnung

Unzählige deutsche Mieter leiden unter Mängeln in der Wohnung. Besonders häufig und tückisch ist Schimmel. Beinahe täglich erreichen uns bei MieterEngel verzweifelte Anrufe von Mietern, die darüber klagen, dass ihr Vermieter nichts gegen gesundheitsschädlichen Schimmelbefall in der Wohnung unternimmt. Die Begründung ist meist dieselbe: Der Mieter sei schuld am Schimmel. Zwar kann mangelndes Lüften tatsächlich zu Schimmel führen, häufig sind es jedoch bauliche Mängel, die den Schimmel sprießen lassen – und die hat der Vermieter zu verantworten!

Neben Schimmel hören wir auch häufig Klagen über Wasserschäden, Lärm von Baustellen oder Nachbarn, defekten Heizungen, kaputten Fenstern und Türen. Oft müssen Mieter tage- oder wochenlang mit den Mängeln leben, bevor der Vermieter Maßnahmen ergreift. Dabei hat der Gesetzgeber Mietern ein Druckmittel an die Hand gegeben: das Recht auf Mietminderung. Soll die Miete gekürzt werden, ist jedoch das richtige Vorgehen entscheidend, denn wer falsch mindert, riskiert eine fristlose Kündigung.

Nebenkostenabrechnung

Die jährliche Abrechnung der Betriebskosten, die jeder als Nebenkostenabrechnung kennt, wird häufig zum Streitpunkt zwischen den Mietparteien. Hohe Nachforderungen, verspätete Abrechnungen oder unklare Kostenpositionen. Bei der komplexen Abrechnung können sich viele Fehler einschleichen, kaum verwunderlich also, dass etwa die Hälfte der Nebenkostenabrechnungen als fehlerhaft gilt. Unnötige Kosten können sich Mieter durch die Prüfung ihrer Abrechnung sparen.

Kündigung

Die Angst überraschend die Wohnung zu verlieren, plagt viele Mieter. Die Medien sind voller Meldungen von Wohnungsmangel und Mieten-Irrsinn – wie soll man da ein neues Zuhause finden? Ob ordentliche Kündigung, fristlose Kündigung oder Kündigung wegen Eigenbedarf, der Vermieter muss für jede Art der Kündigung einen guten Grund vorweisen. Kündigungen ohne wichtigen Grund sind unwirksam – willkürliche Kündigungen unmöglich.

Schönheitsreparaturen

Kurz vor dem Auszug stellt sich für Mieter stets dieselbe leidige Frage nach den Schönheitsreparaturen. Renovieren oder nicht renovieren? Viele kennen die Schlagzeilen, dass der Bundesgerichtshof eine Schönheitsreparaturklausel nach der anderen für ungültig erklärt hat. Doch, ob die Vereinbarungen zum Renovieren im eigenen Vertrag wirksam sind, muss im jeweiligen Fall ein Mietrechtsexperte einschätzen.

Kaution

Nach dem Auszug gehen für manche Mieter die Streitereien erst richtig los: Nach Monaten des Wartens ist die Kaution immer noch nicht zurück auf dem Konto und der Vermieter stellt sich stur. Tatsächlich gibt es keine gesetzliche Regelung, die besagt, wann genau der Vermieter die Kaution zurückzahlen muss. In den meisten Fällen hielten Richter sechs Monate für die magische Grenze. Im Einzelfall kann die Wartezeit jedoch weit länger ausfallen.

Wie funktioniert Mieterschutz von MieterEngel

Mieterschutz von MieterEngel verbindet das traditionelles Konzept mit einem modernen Ansatz: Dank innovativer Technologie, können MieterEngel-Mitglieder alle Vorteile von zuverlässigem Mieterschutz, völlig unabhängig von ihrem Wohnort nutzen. Die Beratung durch einen Anwalt erfolgt bei MieterEngel nicht länger vor Ort, sondern komfortabel am Telefon oder online im Chat.

Durch den Verzicht auf örtliche Anlaufstellen können MieterEngel-Mitglieder besonders schnell beraten werden: In der Regel vergehen nur 48 Stunden zwischen Erstkontakt und Beratungstermin beim Anwalt. Gerade im Mietrecht, wo schnelles Reagieren und das Einhalten von Fristen entscheidend ist, sind Termine ohne Wartezeiten Gold wert.

Wie beim traditionellen Mieterschutz macht auch bei MieterEngel die Gemeinschaft der Mitglieder günstige Jahresbeiträge für alle möglich. Außergerichtliche Beratung erhält jeder zum selben Preis. Der jährliche Beitrag garantiert Beratung durch einen persönlichen Partneranwalt zu jedem mietrechtlichen Problem – auch wenn mehrere unterschiedliche Probleme in einem Jahr auftreten.

Mieterschutz von Sylt bis Oberstdorf

MieterEngel arbeitet mit einem deutschlandweiten Netzwerk von Partneranwälten zusammen, die täglich Mieter gegen Ungerechtigkeiten unterstützen. Doch auch die Mitglieder sind im ganzen Land verteilt. Denn nicht nur in Großstädten, wie Berlin, Hamburg, München oder Frankfurt brauchen Mieter Mieterschutz.

Unsere Partneranwälte unterstützen Sie deutschlandweit:

• Mobbender Vermieter in Bonn
• Schimmel in Bad Saulgau
• Streit um die Kaution in Salem
• Mietminderung in Esslingen
• Streit um die Wohnungsübergabe in Muelheim-Kaerlich
• Mieterhöhung in Arnsberg
• Fehlerhafte Nebenkostenabrechnung in Remseck am Neckar
• Kündigung in Mülheim an der Ruhr
• Schädlingsplage in Jossa
• Wasserschaden in Landshut
• Lärmende Nachbarn in Greifswald
• Defekte Heizung in Potsdam

Noch Fragen? Wir sind für Sie da.

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