Gefährliche Klauseln im Mietvertrag

Von Maritta Seitz

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Ist die neue Wohnung endlich gefunden, wollen Mieter den neuen Vertrag am liebsten sofort unterschreiben. Damit später keine bösen Überraschungen auftauchen, sollte der Mietvertrag jedoch noch vor der Unterschrift genau druchgelesen und auf gefährliche Klauseln überprüft werden. Im Video erklären wir, worauf besonders geachtet werden muss.



Keine Kopfhörer zur Hand? Die Tipps aus unserem Video gibt es auch zum Nachlesen:

Vorsicht bei Staffelmiete

1. Vorsicht bei Staffelmiete

Ist im Mietvertrag eine Staffelmiete vereinbart, bedeutet das, dass sich die Miete in regelmäßigem Abstand um einen bestimmten Betrag erhöhen wird. Gesetzliche Regelungen, die besagen, dass sich die Miete innerhalb von drei Jahren um höchstens 20% erhöhen darf, gelten hier nicht!

Vorsicht bei Haftungsausschluss

2. Vorsicht bei Haftungsausschluss

Mit einem Haftungsausschluss versuchen sich mache Vermieter davor zu schützen für Mängel und Schäden in der Wohnung des Mieters aufkommen zu müssen, die sie eigentlich beseitigen müssten. Schimmelt es zu Beispiel in einer Wohnung, weil nicht ordnungsgemäß rennoviert wurde, müsste eigentlich der Vermieter den Schimmel beseitigen. Hat der Mieter aber einen Haftungsausschluss unterschrieben, muss er für den Mangel aufkommen.

Vorsicht bei Mindestmietzeit

3. Vorsicht bei Mindestmietzeit

Stimmt der Mieter im Mietvertrag einer Mindestmietzeit zu, kann er das Mietverhältnis nur in absoluten Ausnahmefällen vorzeitig kündigen. Ein Umzug aus persönlichen Gründen zählt in der Regel nicht dazu!

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