Günstige Wohnungen in Hamburg – in diesen Stadtteilen ist die Miete noch niedriger als anderswo

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Von Eszter Rohacsek

Intro

Günstige Wohnung in Hamburg? Ein schöner Traum. Die Mieten in der Hansestadt stagnieren oder steigen. Entweder muss man sehr geschickt sein oder unglaublich viel Glück haben, um eine erschwingliche Wohnung zu finden. Von einer ausgesprochen billigen Wohnung in zentraler Lage träumen Hamburger gar nicht mehr. Wer aber bereit ist die Postleitzahl mit 2-0 am Anfang aufzugeben, findet bezahlbare Wohnungen in den Außenbezirken von Hamburg.

Wo Sie zur Zeit am günstigsten in Hamburg wohnen können, listen wir Ihnen in diesem Artikel auf.



Billwerder

Im Bezirk Bergedorf befindet sich der Hamburger Ortsteil Billwerder. Ursprünglich war der Name Billwärder die Bezeichnung eines deutlich größeren Landschaft.Das heutige Viertel hieß bis 1949 Billwärder an der Bille und war der Landwirtschaft gewidmet. Die Hälfte der Gegend wird heute noch agrarisch genutzt, daher spielen Gartenbau und Landwirtschaft am Ort immer noch die wichtigste Rolle. Es wird aber viel Wert auf den Ausbau von städtischen Wohnhäuser gelegt. Es gibt zahlreiche Mietwohnungen in kleineren und größeren Mietshäuser in Billwerder. Und noch mehr Platz soll für Neuzugezogenen und geschaffen werden: Nördlich von Billwerder soll ein neuer Stadtteil entstehen. Geplant sind cirka 7000 neue Wohnungen. Und nicht nur neu, sondern auch günstig. Die Miete ist in ganz Hamburg hier am niedrigsten: 7,40 € / qm.

Es gibt zwei S-Bahn-Haltestellen mit Verbindung in die Innenstadt in dem Bezirksteil: Billwerder-Moorfleet und Mittlerer Landweg. Bundesautobahn 1, die Bundesstraße 5 und die Bahnstrecke Berlin–Hamburg bieten für Pendler hervorragende Verkehrsmöglichkeiten.



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Moorburg

Moorburg blickt auf eine lange Geschichte zurück: der älteste Ortsteil Hamburgs (und der einzige südlich der Elbe bis 1937) wurde bereits im Jahre 1375 urkundlich erwähnt.
Seit 1982 ist Moorburg im Hafenerweiterungsgebiet. 

Die Stadt Hamburg hat mehr als 90 Prozent der Wohnhäuser im Bezirksteil aufgekauft und im Rahmen eines umfassenden Sanierungsprogramm werden die Immobilien modernisiert. Die Stadt investiert ebenso in die moorburger Infrastruktur.
Zur Zeit ist Moorburg noch der zweitgünstigste Stadtteil Hamburgs. Für 8,20 € Quadratmeterpreis findet man bezugsfreie Mietwohnungen.

Moorburg wird von der Bundesautobahn 7 durchquert, die Autofahrer die Erreichbarkeit des Stadtteils erleichtert.
Für Pendler mit dem Öffentlichen: Mit der Buslinie 157 kommt man im südlichen Teil Hamburgs, in Harburg an. Die Linie 250 fährt durch den neuen Elbtunnel direkt bis Hamburg-Altona.



Francop

Francop ist ein Stadtteil im Süden Hamburgs, im Bezirk Harburg. Der Ortsbezirk gehört zum Alten Land und ist historisch relevant. Die erste urkundliche Erwähnung geht auf das Jahr 1235 zurück – damit ist Francop sogar älter als Moorburg.
Durch das Groß-Hamburg-Gesetz wurde Francop 1937 Teil der Freien Stadt Hamburg.

Noch traditionell lebende Francoper betreiben überwiegend Obstanbau. Die Architektur wird von vielen alten Fachwerkhäuser geprägt. Mietwohnungen stehen ab 8,76 € pro Quadratmeter zur Verfügung.

In die Stadt kommt man flexibel mit der S3 und S31, und zwei vor Ort fahrenden Buslinien in ungefähr 40 Minuten. Mit dem Auto dauert die Fahrt in die Innenstadt cirka eine halbe Stunde.


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Langenbek

Langenbek ist der viertkleinste und der zur zeit viertgünstigste Stadtteil in der Hansestadt.
Der Name Langenbek steht für “langen Bach”.

Aktuell leben ungefähr 4000 Einwohnerinnen und Einwohner in dem Ortsteil. Die Grundmiete ist günstig im Vergleich zu anderen Stadtteilen in Hamburg und beträgt 8,89 € pro Quadratmeter.

Durch den ÖPNV ist Langenbek gut an Hamburg angebunden: neun Buslinien, eine Metrolinie und zwei Nachtbuslinien führen in die Stadt.

In Langenbek befindet sich ein unter Denkmalschutz stehender Grabhügel. Der Grabhügel stammt aus der Bronzezeit, entstand um 1500 vor Christus. Dadurch wird die historische Bedeutung des Bezirkteils Langenbek eindeutig. 


Reitbrook

Reitbrook liegt in den Marschlanden im Bezirk Bergedorf und ist seit 1768 Teil von Hamburg. Der Name wird aus Brook, einem Bruchwald bewachsen mit Reet, also aus Reit, zusammengesetzt.
Im Gegensatz zu den anderen Gemeinden in den Marschlanden eignet sich der Sandboden Reitbrooks nicht zum Gemüsenanbau. Daher sind Getreideanbau und Milchproduktion die gängigen Tätigkeiten der Reitbrooker. Reitbrook ist ebenso eine bedeutende Erdöl- und Erdgasquelle in Deutschland.
Reitbrook ist ein dünn besiedelter Bezirksteil, obwohl man hier relativ günstig, für 8,95 € pro Quadratmeter wohnen kann.

Die Reitbrooker Mühle ist der wichtigste historische Bauwerk im Stadtteil. Zur Erholung dient das große Naturschutzgebiet, die Reit.


Finkenwerder

Finkenwerder ist einer der interessantesten Stadtteilen Hamburgs: High-Tech trifft hier auf dörfliche Tradition. Der Technologiepark in Hamburg-Finkenwerder ist ein warmes Nest für kleine und mittlere High-Tech-Unternehmen aus aller Welt, die zahlreiche Arbeitsplätzen in der Umgebung sicherstellen.
Früher lag Finkenwerder auf einer Elbinsel, die durch Sturmfluten im 12. Jahrhundert entstanden ist. Der Stadtteil wurde 1962 durch Deichbau ans Festland gebunden und war lange ein Sumpfland, das nutz- und bewohnbar gemacht wurde.
Seinen Dorfcharakter konnte sich Finkenwerder trotz starken Modernisierungen an vielen Stellen bewahren. Die Nähe und der große Rüschpark gewähren eine hohe Lebens- und Wohnqualität. 

Wer gerne mit der Fähre morgens zur Arbeit fahren würde, findet in Finkenwerder eine Mietwohnung für bereits 9€ pro Quadratmeter.


Marmstorf

Marmstorf liegt an der Grenze zu Niedersachsen. Trotzdem erreicht man Marmstorf dank des guten Busnetzes in cirka 15 Minuten. Von Harburg kommt man in weiteren 15 Minuten zum Hauptbahnhof. Marmstorf verfügt über eigene Autobahnauffahrt, die das Leben der Autofahrer erleichtert.

Marmstorf hat ein dörfliches Zentrum, wo zusammen gefeiert wird und ist ein grüner Wohnvorort, der – wie viele anderen Stadtteile zur Minderung der Hamburger Wohnungsnot –  in den 1960er Jahren entstanden ist. Ungefähr 8000 Einwohner leben zur Zeit hier. Die Miete pro Quadratmeter kostet 9,23 €.


Steilshoop

Die Ortsteile Neu-Steilshoop und Alt-Steilshoop bilden Steilshoop. Der Hamburger Stadtteil wird von der Steilshooper Allee getrennt.
Nördlich der Steilshooper Allee bietet eine große Wohnsiedlung seit den 70er Jahren Tausenden ein Zuhause. Die Siedlung, Neu-Steilshoop ist charakteristisch von ihrer in v- und ringförmig angeordneten riesigen Häuserblocks.
Südlich der Allee und besteht Steilshoop vor allem aus Mehrfamilienhäusern und einem größeren Gewerbegebiet im Zentrum des Stadtteils.

Steilshoop ist sehr multikulturell und beliebt bei jüngeren Einwohnern. Geplant ist in  nächster Zeit ein U-Bahn-Anschluss, der sicherlich zur Anströmung neuer Mietinteressenten beitragen wird. Zur Zeit liegt die Monatsmiete bei günstigem 9,24€ pro qm.


Hausbruch

Der Zehnte auf unserer Liste ist Hausbruch. Die meisten Hamburger kennen Hausbruch wahrscheinlich überwiegend vom Durchfahren. Hier kreuzen sich nämlich für Autofahrer wichtige Landesstraßen.
Im Stadtteil befinden sich sowohl Bürgerhäuser und Villen, als auch Einfamilien- und Doppelhäuser in ruhiger Lage. Die Mehrheit der Hausbrucher leben aber in Neuwiedenthal. Neuwiedenthal ist eine multikulturelle Großsiedlung mit fast 5000 Wohneinheiten und wurde in den 60er Jahren hochgezogen. Seit den 90ern werden diese Hochhäuser nach und nach modernisiert.
Viele Wohnmöglichkeiten also – und gar nicht so teuer! Der Quadratmeterpreis beträgt 9,27€.
Auch wenn man sich für die Bezahlbarkeit der Platte entscheidet, muss man die Waldnähe nicht unbedingt aufgeben. Mountainbiker und Wanderer können in dem Waldgebiet am Hausbruch auf Abenteuer gehen.



Neuallermöhe

Neuallermöhe ist ein Stadtteil im Bezirk Bergedorf mit ganz vielen kleinen Brücken.
Neuallermöhe ist sehr grün und besonders kinder- und familienfreundlich. Laut Statistiken wohnen in jedem dritten Haushalt Kinder und machen 35,2 Prozent der Bevölkerung von Neuallermöhe aus, während der Hamburger Durchschnitt erst bei 17 Prozent liegt.

Der westliche Teil von Neuallermöhe ist städtisch: dicht, mit hohen Wohnanlagen bebaut. Seit den 90er ist West-Neuallermöhe ein Neubauviertel, denn Hamburg mit Wohnungsnot wegen des Mauerfalls und der starken Migration aus Osteuropa zu kämpfen hatte und neue Wohngebiete entwickelt werden mussten. Hier findet man Wohnungen für einen Quadratmeterpreis von 9,39 €.
Im östlichen Teil verbringen Jugendlichen und Familien ihre Freizeit. Im Bürgerhaus Allermöhe kann man unter Anderem an Tai Chi-Kurse und an Musikunterricht teilnehmen, Konzerte und Veranstaltungen finden hier ebenso statt. 


Meine Miete steigt, aber ich möchte nicht umziehen.

Hat man das Glück, eine günstige Wohnung gefunden und einen Stadtteil erst einmal ins Herz geschlossen zu haben, ist ein Umzug oft schwer vorstellbar. Die Aussicht auf eine Mieterhöhung kann hier eine Schreckensbotschaft bedeuten. Nicht immer muss man die Mieterhöhung widerspruchslos akzeptieren.

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